Psychologische therapieformen
Stand: Von: Larissa Strohbusch. Kommentare Teilen.
Was genau ist eine Psychotherapie? Lerne die vier Verfahren kennen
Viele Patienten sind jedoch verwundert, wenn sie sich auf die Suche nach einem Platz machen: Therapie ist nicht gleich Therapie. Gut zu wissen: Es gibt in Deutschland nur vier Therapieformen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden : die analytische oder tiefenpsychologische Psychotherapie , die Verhaltenstherapie und die systemische Therapie.
Doch was unterscheidet diese Therapieformen voneinander und welche ist für wen geeignet? Eine Psychotherapie entspricht am ehesten dem, was sich die meisten Menschen unter einer Therapie vorstellen: Patient und Therapeut besprechen gemeinsam die bestehenden Probleme. Dabei kann die Vergangenheit aufgearbeitet werden, möglicherweise werden auch Ereignisse aus der Kindheit ans Licht geholt.
Therapieformen: Welche gibt es und welche passt zu mir?
Das muss aber nicht sein. In vielen Therapien liegt der Fokus darauf, aktuelle Schwierigkeiten zu behandeln. Depression bis Angststörung: Therapieplätze sind Mangelware — Wo Betroffene jetzt Hilfe finden, lesen Sie hier. Mehr zum Thema: Sie wollen nicht mehr ins Büro oder unter Leute? Das Cave-Syndrom könnte dahinter stecken. Die Verhaltenstherapie ist deutlich aktiver als die Psychotherapie: In ihr soll der Patient erlerntes Verhalten ablegen und stattdessen neue Herangehensweisen erlernen.
Dabei verlässt der Patient unter Umständen das Behandlungszimmer, um gemeinsam mit dem Therapeuten beängstigenden Situationen schrittweise zu begegnen. Lesen Sie auch: Panikstörung: Diese wichtige Regel hilft bei Panikattacken. Den richtigen Psychotherapeuten finden: Um ein staatlich anerkannter Therapeut zu werden, braucht es ein mehrjähriges Studium — eine Weiterbildung, beispielsweise eines Heilpraktikers, ist nicht ausreichend.
Psychotherapie: Fünf neue und innovative Therapieformen
Ein Therapeut sollte zudem einen klaren Schwerpunkt in einer Therapieform vorweisen können. Es kann jedoch sein, dass eine Therapie durchaus auch Elemente einer anderen Variante aufweist, wenn es für den Patienten passend ist. Jede Therapie kann bei Bedarf medikamentös begleitet werden. Es dürfen jedoch nur Ärzte und Psychiater Antidepressiva verschreiben — nicht jedoch ein Psychotherapeut ohne medizinische Ausbildung.
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Psychologische Therapie
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