Chemnitz master psychologie bewerbung

Numerus Clausus NC - Alle Infos Was ist der Numerus Clausus NC? Der NC gibt also an, dass die Anzahl der Studienplätze für einen bestimmten Studiengang zum Beispiel Psychologie begrenzt ist.

Zulassungsbeschränkte Studiengänge und Studiengänge mit Zulassungsvoraussetzungen

Der limitierende Faktor ist dabei die Durchschnittsnote der Studienbewerber im Abitur. Der Student mit der schlechtesten Durchschnittsnote in einem Studiengang legt den Numerus Clausus fest. Ein Beispiel Es bewerben sich Interessenten für einen Psychologie Studiengang, für den aber nur 40 Plätze zur Verfügung stehen. Die Uni listet nun alle Bewerber absteigend nach Abi-Durchschnitt auf und vergibt die freien Studienplätze an die 40 besten Bewerber.

Der letzte der 40 zugelassenen Studenten hat einen Notendurchschnitt von 1,7 — entsprechend liegt der NC in diesem Semester bei 1,7. Allerdings kann sich der NC von Semester zu Semester ändern. Liest du auf der Webseite einer Hochschule, dass der NC bei 1,7 liegt, bezieht sich das auf das letzte Semester. Es kann also durchaus sein, dass der Notendurchschnitt in dem Jahr, in dem du dich bewirbst, höher oder niedriger liegt.

Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Bewerben sich im selben Jahr wie du viele Kandidaten mit sehr gutem Abitur-Notendurchschnitt, kann der NC auf einmal bei 1,3 liegen anstatt bei 1,7 wie im Vorjahr. Der NC kann daher eher als Richtwert verstanden werden. So hast du eine Orientierung, womit du bei der Studienplatzvergabe rechnen musst.

Das hilft dir, deine Chancen realistisch einzuschätzen. Wartesemester Als Wartesemester zählen alle Semester, die zwischen Abitur und Bewerbung zum Studium liegen, in denen du nicht an einer Hochschule eingeschrieben warst. Wartesemester können dabei helfen, einen Studienplatz zu bekommen, da sie bei der Bewerbung für einen Studienplatz mit einbezogen und berücksichtigt werden.

Viele Studienbewerber, deren Notendurchschnitt für das Psychologie Studium nicht ausreicht, überbrücken die Wartezeit mit einer Ausbildung, einem freiwilligen sozialen Jahr, Praktika etc. Dieser Zeitraum wird dann in Semester umgerechnet und bei der Bewerbung als Wartesemester berücksichtigt. Viele glauben fälschlicherweise, dass ein Wartesemester den NC positiv verändert, also dass zum Beispiel pro Wartesemester der eigene Notendurchschnitt um 0,1 besser wird.

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Das stimmt nicht! Sondern der mit den meisten Wartesemestern hat gute Aussichten auf ein Studienplatz, weil er am längsten in der Warteschlange steht. Wichtig: Es zählt nur die Zeit, in der du nicht studiert hast beziehungsweise nicht an einer Hochschule eingeschrieben warst. Reform des Auswahlverfahrens in NRW Nicht nur im Studiengang Medizin ist in fast allen Bundesländern zum Sommersemester das Auswahlverfahren reformiert worden, sodass nun Wartesemester kein eigenes Auswahlkriterium mehr sind.

Das entsprechende Hochschulzulassungsgesetz NRW wurde bereits geändert. Hier findest du die reformierte Fassung des Gesetzes. Das Losverfahren Was aber passiert, wenn sich mehrere Studienbewerber mit gleichem Numerus Clausus oder Wartesemestern auf den Plätzen 41 bis 47 tummeln siehe Beispiel weiter oben? In diesem Fall greift schlicht und ergreifend das Losverfahren, um den letzten — oder die letzten wenigen — freien Studienplatz zu vergeben.

Wie werden zulassungsbeschränkte Studienplätze vergeben? Die ersten 20 Prozent gehen demnach an die besten Bewerber eines Semesters. Die hochschuleigenen Auswahlkriterien können, wie der Name schon vermuten lässt, von jeder Hochschule eigenständig festgelegt und verändert werden. Überwiegend werden hier die Studienplätze aber auch nach der Durchschnittsnote im Abizeugnis vergeben.

Berufsbegleitender Masterstudiengang Klinische Gerontopsychologie (M.Sc.)

Verpflichtend ist dort jetzt die Teilnahme an einem Online-Self-Assessment. Hinzu kommt die freiwillige Teilnahme an einem Studienauswahlverfahren, dem STAV-Psych Baden-Württemberg, dessen Ergebnis voraussichtlich in Mannheim, Heidelberg, Tübingen, Freiburg und Ulm relevant sein wird. So sollen weitere Faktoren neben dem NC geschaffen werden, die eine gerechtere Entscheidungsbasis ermöglichen sollen.

Ausnahmen bilden die privaten Hochschulen, die oft andere Auswahlkriterien haben als den NC. So können die privaten Anbieter die Studieninteressierten persönlich einladen, kennenlernen und dann entscheiden, ob sie zugelassen werden oder nicht. Tipp: Viele Studieninteressenten weichen auf das umliegende Ausland aus, um auch ohne hohen NC oder viele Wartesemester Psychologie studieren zu können.

Alle Infos zum Auslandsstudium in Psychologie findest du in unserem Artikel. War dieser Text hilfreich für dich?