Objektifizierung psychologie

Die bisherige Forschung liefert Hinweise für einen Zusammenhang zwischen prämenstruellen Störungen und der interozeptiven Fähigkeit. So weisen Frauen mit einer prämenstruellen Störung eine stärkere selbstfokussierte Aufmerksamkeit im Bezug auf ihre Symptome auf. Diese ist zudem in der prämenstruellen Phase stärker ausgeprägt als in der intermenstruellen Phase Craner et al.

Auch zeigten Frauen, welche an PMS leiden, in der prämenstruellen Phase signifikant stärkere Paniksymptome als Reaktion auf eine CO2-Challenge Nillni et al. Befanden sich die Frauen in der Follikelphase, reagierten die Probandinnen der Experimental- und Kontrollgruppe ähnlich. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen mit PMS womöglich lediglich in der prämenstruellen Phase eine erhöhte interozeptive Fähigkeit aufweisen und sie aufgrund dessen die jeweiligen Symptome wahrnehmen.

Department of Psychology

Oftmals wird eine orale Kontrazeption zur Milderung der Symptome eingesetzt, was nach Minson et al. Auf Basis der theoretischen Grundlagen untersucht diese explorative Studie, ob Frauen, welche am prämenstruellen Syndrom leiden, in der Lutealphase eine erhöhte Interozeption Genauigkeit und Sensibilität aufweisen im Vergleich zu Frauen, die nicht an PMS leiden.

Zudem wird der Einfluss hormoneller Verhütung untersucht. Zeigen Frauen, die eine hormonelle Verhütungsmethode nutzen, um den Beschwerden des prämenstruellen Syndroms entgegenzuwirken, eine veränderte interozeptive Fähigkeit im Vergleich zu Frauen, die nicht am prämenstruellen Syndrom leiden oder keine hormonelle Verhütung nutzen.

Die Untersuchung wird in einem 3 Zyklusphase: Follikelphase vs. Ovulation vs. Lutealphase x 2 PMS: ja vs. Als abhängige Variable wird die interozeptive Genauigkeit und Sensibilität erfasst. Mittels eines Pre-Screenings wurden die drei individuellen Zykluszeitpunkte berechnet, an welchen die Teilnehmerinnen aufgefordert wurden, die Fragebögen über Unipark zu bearbeiten.

Zudem bestand die Möglichkeit zusätzlich an der Laborerhebung teilzunehmen. Die interozeptive Sensibilität wird durch die I nteroceptive Accuracy S cale Murphy, , Multidimensional Assessment of Interoceptive Awareness, Version 2 Mehling, und Perceived Stress Quesstionnaire von Stephen W. Porges in der deutschen Version Levenstein, erhoben.

Zusätzlich wird die aktuelle Stimmung erhoben Aktuelle Stimmungsskala. Auch wird der deutschsprachige DSM-IV-TR basierte Fragebogen zur Erfassung des prä menstruellen Syndroms Ditzen, et al. Dass Sexismus ein Problem ist, was uns alle betrifft, ist schon länger bekannt — immerhin haben über die Hälfte aller Frauen und Männer schon mal Sexismus erlebt und das am häufigsten in der Öffentlichkeit oder am Arbeitsplatz Wipperman, Gerade der benevolente Sexismus wird oft mit Höflichkeit verwechselt und als unproblematisch gesehen, was ihn aber nicht weniger schädlich macht Shephard et al.

Die vier Gruppen wurden in zwei Experimental- und zwei Kontrollgruppen eingeteilt. Die Experimentalgruppen erlebten eine benevolent-sexistische Situation, die Kontrollgruppen nicht. Somit konnten wir die Unterschiede zwischen der Objektifizierung von Frauen versus Männer und zwischen der benevolent-sexistischen und der nicht benevolent-sexistischen Situation mit unserer Untersuchung nicht bestätigen.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Ergebnisse unter anderen Umständen anders ausgesehen hätten, da diese Studie einigen Limitationen unterliegt. Die Stichprobe bei dieser Studie war studentisch und überwiegend weiblich und es kam in zwei Gruppen zu Technikproblemen während der Erhebungen. Aufgrund der bereits nachgewiesenen negativen Einflüsse von benevolentem Sexismus und Objektifizierung insbesondere von Frauen ist es notwendig, weitere Studien bezüglich des Zusammenhangs durchzuführen.

Silani, Lamm, Florack, Michna ...

Ambivalenz, also das Bestehen von sowohl negativen wie auch positiven Gefühlen gegenüber einem Einstellungsobjekt spiegelt sich in vielen Lebensbereichen wider. Das Hauptziel dieser Studie war es zu prüfen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Art der empfundenen Ambivalenz und dem freiwilligem Schutzverhalten einer Person gibt. In Orientierung an eine Studie von Schneider et.

Zudem wurde geprüft, ob Teilnehmende in ihrem Verhalten durch den Versuchsleitenden beeinflusst wurden. Um das festzustellen, gab es eine inkongruente Bedingung VL trägt Maske [keine Maske] vs. VP trägt keine Maske [Maske] und eine kongruente Bedingung.

Sexuelle Objektifizierung; Sexualisierung

Für die beiden Haupthypothese wurden die Daten der Versuchspersonen mittels einer logistischen Regression analysiert und für die dritte Hypothese wurde eine 2x2 ANOVA gerechnet. Alle drei Hypothesen wurden nicht signifikant. Jedoch zeigte sich die erwartete Richtung des Effektes in Bezug auf eine makroambivalente Einstellung. Bisherige Forschung fand Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer diese Studie den Zusammenhang zwischen subjektivem Stresserleben und der WhatsApp Nutzung unter Berücksichtigung der Anzahl der universitätsbezogenen WhatsApp-Gruppen, dem subjektiven Informationsgehalt der Nachrichten sowie dem Zeitpunkt innerhalb des Semesters Semestermitte vs.

Zu beiden Messzeitpunkten wurden multiple Regressionen gerechnet und deskriptiv verglichen. Es fand sich kein Einfluss der Anzahl von WhatsApp-Gruppen zum ersten Messzeitpunkt auf Stress, zum zweiten Messzeitpunkt fand sich ein positiver Zusammenhang der Anzahl der WhatsApp-Gruppen auf Stress bei hohem subjektivem Informationsgehalt.

Es bleibt jedoch die Aufgabe zukünftiger Forschung, die hier gefundene Moderation zu replizieren. Ebenso bildet der inferenzstatistische Vergleich der zwei Messzeitpunkte ein Forschungsdesiderat, was durch eine ausreichend hohe Stichprobe und vor allem eine geringe Attrition ermöglicht werden sollte. Ferner sollten weitere Studien die Wirkmechanismen hinter der hier beschriebenen Interaktion untersuchen, um Stress reduzierende Interventionen für Studierende zu ermöglichen.

Mit dem Auto fahren, Fleisch zu essen oder Plastik verpackte Lebensmittel kaufen, viele unserer alltäglichen Entscheidungen sind mit positiven und negativen Assoziationen verbunden. Dieses zeitgleiche Vorhandensein von entgegengesetzten Assoziationen wird Ambivalenz genannt. Während es einige Forschung zu den affektiven, kognitiven und behavioralen Folgen von Ambivalenz gibt, so ist bisher wenig darüber bekannt, wie Ambivalenz entsteht.

Ein Erklärungsmodell ist das PAST-Modell Petty et al. Die Annahme des Modells ist, dass Ambivalenz durch Einstellungsveränderung entsteht, indem die alte, verworfene Einstellung mit der neuen Einstellung in Konflikt steht und somit Ambivalenz auslöst. Unsere Hypothese lautete: Wenn neutrale Gesichter mit positiven und negativen Aussagen gepaart werden, dann werden die ursprünglich neutralen Gesichter ambivalenter bewertet als neutrale Gesichter, die nur mit positiven oder nur mit negativen Aussagen gepaart werden.

Um diese Hypothese zu überprüfen, wurden vier weibliche und vier männliche Gesichtsbilder mit durchschnittlicher Attraktivität und neutralem Gesichtsausdruck ausgewählt. Jeweils ein männliches und ein weibliches Gesichtsbild wurde mit sechs positiven Aussagen gepaart univalent positiv , ein männliches und ein weibliches Gesichtsbild wurde mit sechs negativen Aussagen gepaart univalent negativ und jeweils zwei männliche und zwei weibliche Gesichtsbilder wurden mit drei negativen und drei positiven Aussagen gepaart ambivalent.

Durch ein Programmierfehler konnte diese Unterscheidung nicht vorgenommen werden. Ambivalenz wurde mittels Mousetrackings erfasst und die Antwortseite ausbalanciert. Daraus ergibt sich ein 2 Geschlecht: Männlich vs. Weiblich x 2 Antwortseite: links positiv vs.

Die Frau als Objekt

Links negativ x 4 Valenz: positiv vs. Negative vs. Ambivalent zuerst positiv vs. Ambivalent zuerst negativ Versuchsplan. Es wurden insgesamt 52 Versuchspersonen für die Onlinestudie rekrutiert, von denen 48 in die Auswertung aufgenommen wurden. Entgegen unserer Hypothese werden Gesichtsbildern, die mit positiven und negativen Aussagen gepaart wurden, nicht ambivalenter bewertet als Gesichtsbilder, die nur mit negativen Aussagen gepaart wurden.

Konsistent mit unserer Hypothese finden wir, dass Gesichtsbilder, die mit positiven und negativen Aussagen gepaart wurden, signifikant ambivalenter bewertet werden als Gesichtsbilder, die nur mit positiven Aussagen gepaart wurden. Obwohl die Hypothese nur teilweise bestätigt werden konnte, erweist sich ein Person-Impression-Paradigma als vielversprechende Methode Ambivalenz im experimentell zu induzieren und um Rahmenbedingungen der Ambivalenzentstehung in zukünftiger Forschung zu untersuchen.

Obwohl die Flüchtlingsströme und durch Kriege verursacht wurden, so erfahren die Flüchtenden aus der Ukraine mehr Solidarität als die Flüchtenden Daraus ergibt sich die Wahrnehmung, europäische Flüchtlinge seinen willkommener in Deutschland als andere. Daher beschäftigt sich die vorliegende Studie mit der Hypothese das Menschen, die uns optisch ähnlicher sind, positiver und weniger ambivalent zeitgleiche Vorhandensein von positiven und negativen Assoziationen bewertet werden als Menschen, die uns unähnlicher sind.

Um diese Hypothese zu testen, haben die 69 Teilnehmer:innen der Onlineumfrage die subjektive Ambivalenz sowie die Positivität und Negativität von Gesichtsbildern bewertet. Dabei wurde die Pigmentierung der Haut wenig, mittel, viel sowie die Haarfarbe Blond, Braun, Schwarz der gezeigten Personen orthogonal manipuliert.

Dies ermöglichte die Zuordnung der Bilder zu den Kategorien ähnlich, weder noch und unähnlich. Entgegen der Hypothese zeigt die einfaktorielle Ähnlichkeit: ähnlich vs. Weder noch vs. Konsistent mit der Hypothese werden ähnliche Bilder positiver bewertet als Bilder, die uns weder ähnlich noch unähnlich sind. Jedoch werden auch unähnliche Bilder positiver bewertet als Bilder, die uns weder ähnlich noch unähnlich sind.

Dieser Zusammenhang ist umgekehrt für Negativität: ähnliche und unähnliche Bilder werden weniger negativ bewertet als Bilder, die uns weder ähnlich noch unähnlich sind. Diese Ergebnisse lassen sich jedoch dadurch erklären, dass viele Teilnehmer:innen Vermutungen zum Ziel der Studie hatten bspw. Daher kann es zu Verzerrungen gekommen sein, da möglicherweise nach dem Prinzip der sozialen Erwünschtheit geantwortet wurde.

Zukünftige Forschung sollte dementsprechend mehr Merkmale variieren und implizite Verfahren zur Einstellungsmessung verwenden. Ein Paradebeispiel für RD ist, dass jene Menschen, die mehr als Das Gefühl von Benachteiligung kann verschiedene Auswirkungen haben. RD kann beispielsweise mit Verschwörungsmythen in Zusammenhang gebracht werden Bilewicz et al. Dass Vorurteile bzw.

Verschwörungen aus wirtschaftlicher Frustration oder Benachteiligung entstehen können, lässt sich aus den klassischen Formulierungen der Sündenbocktheorie ableiten. Die Sündenbocktheorie basiert auf psychoanalytischen Überlegungen und der Frustrations-Aggressions-Theorie Zawadzki, ; Glick, und besagt, dass Vorurteile ein Ventil für Aggressionen darstellen, indem sie jemanden als Schuldigen definieren Myers, D.

Dazu spielten die Versuchspersonen ein Computerspiel, in welchem sie entweder bevorzugt RG- Bedingung , benachteiligt RD-Bedingung oder neutral behandelt wurden Kontroll-Bedingung. Bei einer internen Kontrollüberzeugung und einer hohen Selbstwirksamkeit könnte die Benachteiligung im Spiel als ungerechter erlebt werden und somit zu einer höheren RD führen.

Diese wurden mittels ASKU Beierlein et al. Des Weiteren wurde mittels des PPRD Kassab et al. Zu diesem Ergebnis kamen wir mittels einer univariaten Varianzanalyse. Die Gruppen RD, RG, Control dienten als unabhängige Variablen. Gemessen wurde als abhängige Variable RD. Die anderen Hypothesen konnten nicht bestätigt werden. Ein möglicher Grund hierfür könnte eine mangelnde Stichprobenheterogenität sein.

RD und vor allem RG wurden bisher wenig experimentell untersucht und vor allem nicht im Hinblick auf Verschwörung, somit liefern unsere Ergebnisse, wenn auch erst einmal explorativ, wichtige Impulse für zukünftige Forschung. Das Forschungsziel bezog sich darauf ausgewählte Konstrukte wie Selbstwert und Verschwörungstheorien in Bezug zu RD zu setzten, um so gesellschaftliche Phänomene besser erklären zu können.

Bereits Walker et al konnten zeigen, dass die Erfahrung von RD zu einer Minderung des Selbstwertes führt. Bei diesem handelt es sich um ein PC-Spiel, bei dem die Versuchsperson gegen einen Computer Münzen setzt. RD wird manipuliert, indem man entweder weniger Münzen RD-Bedingung oder in etwa gleich viele Münzen Kontrollbedingung im Vergleich zum Computer gewinnt. Zusätzlich wurden Fragebögen eingesetzt, um die Konstrukte Selbstwert und Empfänglichkeit für Verschwörungstheorien, die für unsere Hypothesen wichtig sind, zu messen.

Eine einfaktorielle ANOVA Instructiontype [RD vs KG] x [pprd.