Internal bedueutng in der psychologie
Überblick Attributionsprozesse drehen sich um Warum-Fragen : Warum habe ich bei der Prüfung schlecht abgeschnitten? Warum hat sich ein Unfall ereignet? Warum bin ich im Sport Erster geworden? Warum ist mir eine interessante Stelle angeboten worden? Es geht also darum, welche Ursachen für eine Handlung oder ein Ereignis erschlossen werden.
Es handelt sich um Gedanken und Überzeugungen von Akteuren oder Beobachtern , die mit einem Streben nach Kontrolle in Zusammenhang stehen und die dementsprechend auch als Kontrollkognitionen bezeichnet werden.
Attribuierungsstil
Eine weitergehende Frage bezieht sich darauf, wie Attributionen Emotionen , Motivation und Verhalten beeinflussen. Die Attributionstheorie geht auf Fritz Heider zurück, der eine Naive Analyse des Verhaltens vorlegte, die beschreiben hilft, wie der Alltagsmensch bestimmte Verhaltensweisen etwa im Leistungsbereich erklärt. So kann z. In Notsituationen geht es z.
Ein weiterer Anwendungsbereich der Attributionstheorie sind die Beziehungen zwischen ethnischen Gruppen Intergruppen-Attribution , die häufig durch gruppendienliche Attributionen gekennzeichnet sind. Dimensionen des Attributionsprozesses Ein Ereignis kann external durch das Denken und Handeln anderer oder internal durch das eigene Tun erklärt werden. Diese Dimension kommt in überdauernden Kontrollüberzeugungen zum Ausdruck, in denen entweder die Person als "Meister" ihres Schicksals erscheint oder als hilfloser "Bauer" im Spiel unkontrollierbarer Mächte wie Lehrer, staatlicher Ämter, religiöser Institutionen oder ganz einfach Zufall.
Kulturell geteilte Kontrollüberzeugungen werden als Kontrollideologien bezeichnet. Eine zweite Attributionsdimension ist die Stabilität von Erklärungsfaktoren. Eine Ursache für ein Verhalten kann entweder lang andauernd wirksam sein z. Intelligenz oder die Ursache kann kurzfristig eintreten z. Wie lassen sich diese Ursachendimensionen miteinander kombinieren?
Weiner verwendet im einfachsten Fall ein 2 x 2-Schema der Ursachen, das auf den Dimensionen internal-external und stabil-variabel beruht Leistungsattribution. Wenn zusätzlich die Kontrollierbarkeit einbezogen wird, kann zwischen Fähigkeit als nicht kontrollierbar und Arbeitshaltung als kontrollierbar unterschieden werden. Eine vierte Dimension bezieht sich auf die Globalität der Ursache.
Peterson, Buchanan und Seligman berücksichtigen neben internal-external, stabil-instabil auch die Pole global-spezifisch und postulieren darauf aufbauend überdauerende Erklärungsstile einer Person. Zur Messung des Attributionsstils wurde der Attributionsstil-Fragebogen entwickelt. Die Behandlung ungünstiger Attributionsstile ist ein Thema von Attributionstherapien.
Wie schon erwähnt, werden Kausalattributionen mit emotionalen Reaktionen in Beziehung gesetzt. So konnte z. Attributionsprinzipien Im folgenden werden Prinzipien der Attribution dargestellt, die einen normativen Bezugspunkt für Ursachenzuschreibungen darstellen. Dazu zählen das Kovariationsprinzip, kausale Schemata und die Theorie der korrespondierenden Inferenz korrespondierende Inferenz, Theorie.
Nach dem Kovariationsprinzip Heider, wird die Ursache eines Ereignisses auf die Dimension zurückgeführt, die mit dem Auftreten des Ereignisses systematisch variiert. Das bedeutet z. Tritt hingegen das Ereignis bei unterschiedlichen Akteuren auf, sollte es nicht einem bestimmten Akteur zugeschrieben werden. Die Systematisierung dieser Überlegungen wird als ANOVA-Modell der Attribution bezeichnet.
Interne Validität
Das ANOVA-Modell berücksichtigt gleichzeitig mehrere Attributionsdimensionen. Dieser Ansatz geht von einer möglichst einfachen Ursachenzuschreibung aus, bei der das Prinzip der Kovariation als Erklärungsansatz beibehalten wird. Eine weitere Vereinfachung der Attribution ergibt sich, wenn anstelle des Prinzips der Kovariation bestimmte Schemata zugrunde gelegt werden, die als Konfigurationsmodelle bezeichnet werden Kelley, Unter kausalen Schemata versteht man allgemeine Vorstellungen, die eine Person darüber hat, wie bestimmte Ursachen, die einen Effekt hervorrufen, zusammenhängen.
Ein Beispiel ist das Schema multipler hinreichender Ursachen , das im Leistungsbereich anwendbar ist. Eine gute Leistung bei einer Klausur kann auf die Fähigkeit des Klausurteilnehmers "Überflieger" oder auf seine lange Vorbereitung "Streber" zurückgeführt werden. Welche Hypothesen lassen sich darüber aufstellen, wann das Schema multipler notwendiger Ursachen und wann das Schema multipler hinreichender Ursachen angewandt wird?
Allgemein gilt: Je extremer ein Ereignis ausfällt, desto eher wird auf das Schema multipler notwendiger Ursachen zurückgegriffen.
Locus of Control – Die Kontrollüberzeugung. Messung von Emotionen und die Emotion Glück
Ein Beispiel aus dem Leistungsbereich kann das veranschaulichen: Wenn ein Schüler sehr gute Leistungen zeigt, die die Leistungen anderer Schüler deutlich übertreffen, liegt es nahe, diese Leistungsfähigkeit auf zwei Ursachen zurückzuführen, nämlich hohe Fähigkeit und hohe Anstrengung. Empirische Ergebnisse können von Kausalattributionen über die untersuchten Phänomene weit abweichen, und vermutlich ist das auch häufig der Fall.
Das kann dann auftreten, wenn eine häufig gezeigte Tätigkeit, die intrinsisch motiviert ist durch Interesse an der Aufgabe , extern verstärkt wird durch Anerkennung, Bezahlung etc. Ein anderer Fall tritt ein, wenn eine Ursache hemmend und die andere förderlich ist Aufwertungsprinzip. Wenn jemand z. Vielfach sind Ereignisse komplexer verursacht, als diese Beispiele veranschaulichen.
Ein wichtiger Spezialfall, der im juristischen Bereich häufig auftritt, ist die Verkettung von unglücklichen Umständen. Ist z. Die Trennung der Eltern kann sich als traumatisches Ereignis ausgewirkt haben, das zu einer Persönlichkeitsstörung geführt hat, die wiederum den Ladendiebstahl zur Folge hatte. Solche kausale Ketten demonstrieren in aller Deutlichkeit die Subjektivität der Kausalattribution, die z.
Handlungen werfen die Frage auf, ob der Akteur die Handlung intendiert hat. Über Intentionen werden Dispositionen des Akteurs mit seinen Handlungen verbunden. Von beabsichtigten Effekten lassen sich unbeabsichtigte Nebenwirkungen unterscheiden. Die Antwort hängt mit einer Betrachtung alternativer Handlungsmöglichkeiten zusammen, die der Akteur ausgelassen hat.
Damit sind Attributionskonflikte vorprogrammiert, z. Literatur Heider, F. Psychologie der interpersonellen Beziehungen. Stuttgart: Klett. Jones, E. From acts to dispositions: The attribution process in person perception. Berkowitz Ed. New York: Academic Press. Kelley, H. Attribution theory in social psychology. Levine Ed. Lincoln, NE: University of Nebraska Press. Peterson, C. Explanatory style: History and evolution of the field.
Seligman Eds. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum.
Psychologie im Bachelor studieren
Weiner, B. An attributional theory of motivation and emotion. New York: Springer. Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.