Crashkurs psychologie semester 2

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Crash-Kurs Psychologie ; Semester 1

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. Der Verlag, die Autoren und die Herausgeber gehen davon aus, dass die Angaben und Informationen in diesem Werk zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vollständig und korrekt sind. Sven Kottysch, Frau Prof. Petra Hänert, Frau Prof. Angela Kindervater und Herrn Prof.

KarlHeinz Wehkamp für die fantastische Lehre im ersten Semester an der MSH Medical School Hamburg sowie Frau Dr. Anett MüllerAlcazar für die Biopsychologie. Eure Elli. Andererseits sind die Erfahrungen der meisten Erstsemester wohl ähnlich und gleichen den Bildern von Reisen in unbekannte Regionen: Sümpfe und Nebel, Untiefen und Treibsand, wenig Licht, kein Horizont und schon gar kein fester Boden!

Warum gibt es also erst jetzt so ein Buch ein Lichtblick, ein Wegweiser, ein Leuchtturm, eine Landkarte, und zwar nicht in Form eines weiteren Einführungswerkes in die Psychologie? Wenn ein derartiges Buch bislang fehlte, stellt sich die Frage, wem es nützt. Drei Antworten sollen fürs Erste genügen, weitere kann der Leser selbst finden.

Es liest sich mit Gewinn im ersten Semester, wenn man sich eingestehen muss, dass man Verständnislücken hat; dafür bietet das Buch eine Art Überbrückungshilfe. Es liest sich aber auch mit Gewinn im ersten Semester, wenn man sich, erwartungsvoll und neugierig geworden, über Themen und Programme der Psychologie informieren will, die im laufenden und in den folgenden Semestern noch kommen.

Und es liest sich drittens mit Gewinn, weil man es als ein Kompendium nutzen kann, das einem einen Gesamtüberblick in aller Kürze und Dichte über ein einzelnes Fachgebiet vermitteln kann. Es ist ebenso ein CrashKurs wie ein Überlebenspaket und ein kurzweiliges Nachschlagewerk: Es ist praktisch, aus einer vertrauten Perspektive geschrieben und empfiehlt sich, weil es ebenso schnörkellos wie informativ ist.

Eine Semesterlektüre mit Pfiff! Bernd Six DepartmentLeitung Psychologie an der Medical School und Medical University Hamburg Hamburg, Februar Für das Studium der Psychologie sind sehr viel mehr Bücher von Nöten. Für einen Überblick und schnelles Verständnis ist es, auch für Einsteiger, wunderbar! Die Curricula sind oft gleich, aber auch ab und zu mal verschieden, deshalb der Hinweis: Die Themen Pädagogische und Klinische Psychologie sowie Statistik II und III werden in den nächsten Bänden dieser Bücherreihe behandelt.

Objektkonstanz Wahrnehmungsinterpretation Bewusstsein Bewusstseinszustände Bewusstseins und Informationsverarbeitung Circadiane Rhythmik Schlaf und Träumen Hypnose Drogen und Bewusstsein Gedächtnis Gebrauch des Gedächtnisses DreiStufenModell nach Atkinson und Shiffrin s. Ruffo 13 C. Schulz von Thun Inkongruente Nachrichten Sprachstruktur Sprachentwicklung und Spracherwerb Sprachwissenschaftler Sprachkompetenz und Sprachperformanz Sprachproduktion Störungen Emotion Funktionen von Emotionen Biologische Hirnstrukturen Emotionstheorien Glücklichsein und Wohlbefinden Motivation Hedonismus als LustUnlustPrinzip Affektoptimierung Was jemand wahrnimmt, denkt und tut hängt von der Person und Situation ab, aber wie das Wahrnehmen, Denken und Tun vor sich geht, ist für alle Personen gleich.

Wir Psychologen wollen entdecken, wie dieses Verhalten funktioniert. Wir wollen zukünftiges Verhalten vorhersagen. Wir wollen Verhalten beeinflussen und kontrollieren. Historie Wilhelm Wundt richtete an der Uni Leipzig das erste psychologische Labor ein, in dem Experimente durchgeführt wurden. Daher wird dies oft als die Geburtsstunde der modernen Psychologie betrachtet.

Sigmund Freud veröffentlichte Die Traumdeutung eines seiner wichtigsten Werke entwickeln Alfred Binet und Theodore Simon den ersten Intelligenztest s. Gerrig und Zimbardo Der Zellkörper auch Soma genannt ist die Versorgungszentrale der Nervenzelle. Das angrenzende Dendrit erhält die Signale von anderen Zellen, und das ebenfalls angrenzende Axon leitet die Signale weiter zu anderen Nervenzellen.

Das Axon ist umwickelt mit einer Fettschicht, die sog. Myelinschicht, welche eine schnellere Weiterleitung des Aktionspotenzials ermöglicht. Die Myelinschicht wird durch Ranvier sche Schnürringe in mehrere Abschnitte unterteilt. So springt das Aktionspotenzial von Schnürring zu Schnürring, und es kommt eine noch schnellere Informationsweiterleitung zustande.

Die axonale Endigung auch Synapse genannt ist die Verbindungsstelle zu anderen Neuronen, und der synaptische Spalt ist der Raum zwischen der Prä und Postsynapse. Zu einer gesamten Synapse gehört die Prä und Postsynapse sowie der synaptische Spalt s. Pinel Das Aktionspotenzial Auch das Aktionspotenzial gliedert sich in sieben wichtige Schritte: Eine Nervenzelle löst einen Impuls aus, wenn Sinnenrezeptoren z.

Crash-Kurs Psychologie

Druck, Hitze, Licht über einen bestimmten Schwellenwert stimuliert werden. Erreicht das Aktionspotenzial die axonale Endigung, werden die Neurotransmitter aus den Vesikeln in den synaptischen Spalt ausgeschüttet. Phase: Depolarisation. Neurotransmittermoleküle überqueren den synaptischen Spalt und docken an ein Rezeptormolekül am postsynaptischen Neuron an. Phase: Repolarisation und folgende Hyperpolarisation.

Nun beginnt die Refraktärphase, d. Pinel Das Nervensystem Das Nervensystem ist das bestgeschützte Organ des Körpers. Es gliedert sich in das zentrale Nervensystem ZNS und das periphere Nervensystem PNS. Das ZNS besteht aus Gehirn und Rückenmark. Aufsteigende bzw. Das PNS teilt sich auf wie folgt: Vegetatives PNS: Kontrolliert Düsen und Muskeln der Organe und sorgt für Erregung im Notfall durch den Sympathikus und für Beruhigung und Wartung durch den Parasympathikus.

Somatisches PNS: Steuert die Skelettmuskulatur. Beispiele für Neurotransmitter Neurotransmitter sind Stoffe, die bei einem Reizaustausch von Nervenzellen weitergegeben werden. Acetylcholin ACh ermöglicht Muskelbewegungen und Lernen. Ein praktisches Beispiel: Bei Alzheimer sterben die Neuronen ab, die Acetylcholin produzieren. Bei Acetylcholin handelt es sich im Gegensatz zu Dopamin und Serotonin nicht um eine Aminosäure.

Serotonin beeinflusst unsere Stimmung, Hunger, Schlaf und die Erregung. Ein praktisches Beispiel: Eine Unterversorgung ist bei Depressionen vorhanden. Dopamin wirkt auf die Bewegung, Lernen, Aufmerksamkeit und Gefühle. Ein praktisches Beispiel: Bei einem Dopaminüberschuss bekommen Personen Wahrnehmungsstörungen, und wenn zu wenig Dopamin im Körper vorhanden ist, führt dies zu Zittern, eingeschränkter Beweglichkeit und voraussichtlich zu der Parkinson Krankheit oder einem Rigor, einer Akinese oder RuheTremor Das Gehirn Es gibt viele verschiedene Bestandteile des Hirns, und alle haben eine bestimmte Funktion.

Wichtig sind für euch erst einmal diese elf Areale: Der Hirnstamm ist der älteste Teil und Kern des Gehirns hier befindet sich das limbische System. Er ist zuständig für die Aufrechterhaltung der Lebensfunktion. Die Medulla oblongata ist der untere Teil des Hirnstamms und kontrolliert Atmung und Herzschlag. Die Pons trägt dazu bei, dass wir Bewegungen miteinander koordinieren können.

Ebenfalls sehr wichtig ist der Thalamus. Dieser ist eine Schaltzentrale für sensorische Signale im Hirn. Er übermittelt Informationen zu sensorischen Arealen im Cortex und zu der Medulla oblongata. Das Kleinhirn Cerebellum ist zuständig für die Koordination der motorischen Signale sowie des Gleichgewichtssinns. Für Psychologen unabdingbar zu kennen ist das limbische System.

Dies ist ein ringförmiges, neuronales System, welches zwischen dem Hirnstamm und den cerebralen Strukturen liegt. Dazu gehören folgende drei Hirnareale: Der Hippocampus ist wichtig für unsere Erinnerungsfähigkeit, die Amygdala Mandelkern verknüpft Emotion und Situation, und der Hypothalamus ist notwendig für das Aufrechterhalten der Homöostase Temperatur, Blutdruck, Osmolarität , die Regulation der Nahrungs und Wasseraufnahme, der circadianen Rhythmik und des Schlafs sowie für die Steuerung unseres Sexualverhaltens.

Diese ist sehr reich an Nervenzellen s. Pinel Die Hirnlappen Lobi Der Frontallappen ist wichtig für unser Bewusstsein und ist beteiligt an Sprache, Willkürmotorik, Planung und Urteilsfindung. Dieser ist lokalisiert vorn an unserer Stirn und reicht bis zu der ungefähren Mitte unseres Schädels. Der Parietallappen liegt oben auf unserem Kopf.

Dieser erhält sensorische Signale für Berührungen und bei Körperpositionen. An unserem Hinterkopf ist der Okzipitallappen lokalisiert. Dieser wird auch visueller Cortex genannt. Der Temporallappen liegt an der Seite unseres Kopfes und enthält die auditorischen Areale Das endokrine System Hormonsystem Unser Hormonsystem besteht aus verschiedenen Bestandteilen unseres Körpers, die als Zentrale für Hormonausschüttungen fungieren.

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Der Hypothalamus setzt beispielsweise die Hormone der Hirnanhangdrüse frei. Die Hormone der vorderen Hirnanhangdrüse betreffen die Hoden und Eierstöcke, Milchproduktion, den Stoffwechsel und Stressreaktionen. Die Hormone der hinteren Hirnanhangdrüse sind verantwortlich für den Wasserhaushalt, Milchfluss und die Kontraktionen des Uterus Wehen.

Der Darm ist verantwortlich für die Verdauung, und die Bauchspeicheldrüse kontrolliert mittels der Hormone den Glukosestoffwechsel. Das Weber sche Gesetz besagt, dass sich zwei Reize um einen konstanten Prozentsatz unterscheiden müssen, damit der Unterschied zwischen ihnen wahrgenommen werden kann. Sensorische Adaption nennt man eine verminderte Sensibilität auf einen gleichbleibenden Reiz.

Nach einiger Zeit nehmen wir dies aufgrund der sensorischen Adaption nicht mehr wahr. Der proximale Reiz ist bei allen gleich, aber man muss bedenken, dass z. Der abgehende Sehnerv besteht aus den gebündelten Ganglienzellen und führt zur Sehrinde des Gehirns. Der blinde Fleck ist dort, wo sich alle Axone bündeln. Ablauf der visuellen Wahrnehmung Sobald eine Szenerie startet, setzt die retinale Informationsverarbeitung ein.

Dank der Detektorzellen des Gehirns reagieren wir auf elementare Merkmale wie Balken und Winkel. Das nennt man Merkmalserkennung. Sobald die Gehirnzellen auf einer höheren Stufe reagieren, reagieren sie auf eine kombinierte Information von Merkmaldetektorzellen. Dies nennt man dann Abstraktion. Der Tastsinn ist eine Mischung aus vier verschiedenen Sinneswahrnehmungen: Druck, Wärme, Kälte, Schmerz.