Sonderpädagogik und psychologie

Gemeinsam mit Studierenden der Sonderpädagogik führen wir mit Kitas und Familien im Raum Oldenburg und Bremen ein Projekt zur Erforschung der Selbstregulationsfähigkeit im Kindesalter durch. Das Ziel des Vorhabens ist es, den Einfluss selbstkontrollierender Kompetenzen auf die kindliche Entwicklung zu analysieren. In diesem Rahmen sollen Zusammenhänge zwischen der Selbstkontrollfähigkeit im Kindergartenalter und der sozial-emotionalen Entwicklung sowie der Schulleistungsfähigkeit im frühen Schulalter untersucht werden.

Im Längsschnittdesign finden dazu über zwei Jahre zwei Erhebungszeitpunkte im Kindergarten und etwa 1,5 später, im zweiten Halbjahr der ersten Grundschulklasse, statt. Das übergeordnete Ziel besteht darin, dass Kinder positiv und lernbereit den Schuleintritt bewältigen.

Sonderpädagogische Psychologie

Eine angemessene Selbstkontrolle stellt eine schulbezogene Vorläuferfertigkeit dar. Daher ist es wichtig, bereits im Kindergarten angemessene Selbstkontrolltechniken und -fertigkeiten zu erlernen. Aus den Projektergebnissen möchten wir Trainingseinheiten ableiten, um so Kinder in ihren Fähigkeiten zur Selbstkontrolle zu stärken und zu fördern. In der kinder- und jugendpsychiatrischen bzw.

Willkommen in der Abteilung Sonderpädagogische Psychologie

Wenn die auftretenden körperlichen Symptome nicht vollständig durch medizinische Diagnosen erklärt werden können, könnten sie einem somatoformen Störungsbild zuzuordnen sein. In unserem Forschungsvorhaben möchten wir, gemeinsam mit der Kinderklinik des Josef-Hospital Delmenhorst, mögliche Entstehungsfaktoren und aufrechterhaltende Bedingungen somatoformer Symptome im Kindesalter untersuchen.

Zentrale Fragestellungen zielen dabei auf die Betrachtung von Zusammenhängen zwischen kindlichen Bindungsmustern, der emotionalen Kompetenz, dem individuellen Krankheitsverhalten der Kinder und der Entstehung somatoformer Symptome ab. Insbesondere werden Einflussfaktoren innerhalb der Familie und der Schule fokussiert, welche zur Aufrechterhaltung der Symptome beitragen können.

Die wirkenden Interaktionsprozesse in den zentralen Lebensräumen von Kindern, wie der Schule und der Familie, sind bislang noch wenig untersucht worden. Vorliegendes Forschungsvorhaben setzt an dieser Stelle an. Unter Betrachtung der theoretischen Grundlagen ergeben sich Annahmen, die Unterschiede in Interaktionsverhalten und -auswirkungen vermuten lassen. Insbesondere ist ein Verständnis von unterschiedlichen Entstehungsfaktoren und aufrechterhaltender Bedingungen des Symptombildes für die therapeutische Behandlung der Kinder von zentraler Bedeutung.

Bernstein, G. A, Massie, E. D, Thuras, P. D, Perwien, A. R, Borchardt, C. Somatic symptoms in anxious-depr essed school refusers. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 36, Sumathipala, A. Understanding the explanatory model of the Patient on thier medically unexplaint Symptoms and the implication on Treatment development Research: ASri Lanka Study.

BMC Psychiatry. Baker, ; Hughe, , die sozial-emotionale Entwicklung z. Andererseits korreliert eine konfliktreiche SLB mit Lern- und Verhaltensproblemen sowie schulischem Dropout z. Im deutschen Sprachraum und insbesondere im Kontext externalisierender und internalisierender Verhaltensprobleme bleibt die empirische Analyse dieser Zusammenhänge sowie der Entwicklung bzw.

Kooperationsprojekt mit: Dr. Thomas Hennemann Universität zu Köln Prof. Gino Casale Bergische Universität Wuppertal , Prof. Bolz, T. Schüler-Lehrer-Beziehung aus bindungstheoretischer Perspektive im Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung. Zeitschrift für Heilpädagogik. Unsichere Bindung und aggressives Verhalten von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf der Emotionalen und sozialen Entwicklung.

Empirische Sonderpädagogik. Wissenschaftliche Jahreszeitschrift Emotionale und Soziale Entwicklung ESE in der Pädagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltensstörungen, 2 , Leidig, T. Wissenschaftliche Jahreszeitschrift Emotionale und Soziale Entwicklung ESE in der Pädagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltensstörungen, 3 , Beziehung als Grundlage der Pädagogik bei Verhaltensstörungen?!.

Ricking, T. Bolz, B. Wittrock Hrsg. Gestufte Hilfen in der schulischen Inklusion S. Stuttgart: Kohlhammer. Förderung: Eigenmittel, Mittel der Marius Eriksen-Stiftung Oldenburg sowie geplante Beantragung von Fördermitteln. Naska Goagoses, Tijs Bolz, Jule Eilts, Neele Schipper, Jessica Schütz Annika Rademacher, Christina Vesterling, Ute Koglin. Emotion dysregulation is characterized by a deficient use of functional emotion regulation strategies and frequent reliance on dysfunctional strategies.

Preceding studies demonstrate that emotion dysregulation is a transdiagnostic factor of various mental disorders in children and adolescents e. Familial factors, such as parenting styles, can prevent or promote the development of dysfunctional emotion regulation. Understanding how parenting styles act as a risk or protective factor provides important insights for prevention and intervention approaches.

Psychologie und Erziehung und der Standort der Sonderpädagogik

The systematic review and meta-analysis will follow the Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses PRISMA guidelines. After a literature-based formulation of search terms, a systematic literature search will be performed in the bibliographic databases Web of Science, Scopus, PsycINFO, and PubMed, in April Eligibility criteria will be applied in a title, abstract, and full-text screening, resulting in a selection of included and excluded articles.

We will create a summary table of the included articles, as well a writing a narrative synthesis qualitative and conducting meta-analytic calculations quantitative. Keywords: Parenting Styles; Emotion Dysregulation; Childhood; Adolescence; Systematic Review; Meta-Analysis. Assoziationen zwischen elterlichem Erziehungsstil und Emotionsdysregulation bei Kindern und Jugendlichen.

Emotionsdysregulation ist gekennzeichnet durch einen mangelhaften Einsatz funktioneller Emotionsregulationsstrategien und einen häufigen Einsatz dysfunktionaler Strategien. Bisherige Studien zeigen, dass Emotionsdysregulation ein transdiagnostischer Faktor für verschiedene psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen ist z. Depressionen, Angststörungen, Essstörungen. Familiäre Faktoren wie Erziehungsstile können die Entwicklung einer dysfunktionalen Emotionsregulation verhindern oder fördern.

Das Verständnis, wie Erziehungsstile als Risiko- oder Schutzfaktor wirken, liefert wichtige Erkenntnisse für Präventions- und Interventionsansätze. Daher ist es unser Ziel, den Zusammenhang zwischen Erziehungsstilen und der Emotionsdysregulation von Kindern und Jugendlichen systematisch und metaanalytisch zu überprüfen. Wir nehmen an, dass es eine negative Assoziation zwischen "positiven" Erziehungsstilen z.

Wärme, Struktur und Autonomieunterstützung und der Emotionsdysregulation von Kindern und Jugendlichen gibt, und dass eine positive Assoziation zwischen "negativen" Erziehungsstilen z. Strenge, Ablehnung und Zwang und emotionaler Dysregulation bei Kindern und Jugendlichen besteht. Die systematische Überprüfung und die Metaanalyse folgen den Richtlinien für systematische Reviews und Metaanalysen PRISMA.

Nach einer literaturbasierten Formulierung von Suchbegriffen wird eine systematische Literatursuche in den Datenbanken Web of Science, Scopus, PsycINFO und PubMed durchgeführt. Die vorab festgelegten Kriterien werden im Titelscreening, im Screening der Zusammenfassungen und im Volltextscreening angewendet und führen zu einer Auswahl von eingeschlossenen und ausgeschlossenen Artikeln.

Weiterhin wird eine Übersichtstabelle der enthaltenen Artikel erstellt sowie eine narrative Synthese qualitativ und metaanalytische Berechnungen quantitativ durchgeführt. Schlüsselwörter: Erziehungsstile; Emotionsdysregulation; Kindheit; Jugend; Systematisches Review; Meta-Analyse. Navigation: Choose other language Zum Inhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen Zur Zielgruppennavigation springen Zur Brotkrumennavigation springen Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften.

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik. Sonderpädagogische Psychologie.

Psychologie in der Heil- und Sonderpädagogik

Ansprechpartnerin: Annika Rademacher. Ansprechpartnerin: Christina Vesterling Literatur Bernstein, G. Projektteam: Tijs Bolz und Prof. Ute Koglin Kooperationsprojekt mit: Dr. Dissertationsschrift Förderung: Eigenmittel, Mittel der Marius Eriksen-Stiftung Oldenburg sowie geplante Beantragung von Fördermitteln. Stand: