Psychologie zurückstecken

Sie ziehen ihr Ding durch — zur Not auch auf Kosten anderer. Das kommt in unserer Gesellschaft nicht gut an - meist völlig zu Recht. Was wir von ihnen lernen können? Sich selbst wichtig zu nehmen. Sich erstmal um sich selbst zu kümmern und sich selbst zur Priorität zu machen, hat nichts mit Selbstverliebtheit zu tun. Sondern mit Selbstliebe.

Und Selbstschutz.

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Wenn man seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche immer unterordnet, kann man langfristig nicht glücklich werden. Die Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der anderen zu finden, wird als gesunder Egoismus beschrieben. Man könnte erstmal sagen: Wow, wie kann er das machen und seine Kinder im Stich lassen? Aber: Langfristig werden die Kinder davon profitieren, wenn ihr Vater entspannt, ruhig und ausgeglichen ist.

Gesunder Egoismus ist also deshalb sinnvoll, weil es allen Beteiligten zugute kommt. Es macht Sie nicht zu einem schlechten Menschen, wenn Sie sich dazu entscheiden, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Auch mal Nein zu sagen, wenn andere Sie um Hilfe bitten. Im Gegenteil: Gesunder Egoismus ist essentiell dafür, dass wir funktionieren - in Beziehungen, im Job, in der Liebe.

Aber wo ist die Grenze? Wird man nicht irgendwann automatisch egoistisch, wenn man sich selbst wichtig nimmt? Woran erkennt man, ob jemand selbstverliebt ist oder self care feiert? Es gibt einen ganz klaren Unterschied. Selbstliebe bedeutet nicht, dass man sich nur noch um sich selbst kümmert und nicht mehr um andere. Im Gegenteil: Aus ihr entsteht die Fürsorge für andere.

Bei der Selbstliebe akzeptiert man sich selbst so sehr, dass man auch seine eigenen Fehler anerkennt, mit ihnen wächst und es auch kein Problem ist, die Fehler vor anderen einzugestehen. Die eigenen Bedürfnisse auszudrücken wirkt anziehend und strahlt eine Klarheit aus, die viele Menschen nicht haben. Egoismus ist definiert als das Streben nach Erlangen von Vorteilen für die eigene Person, nach Erfüllung der eigenen Person betreffenden Wünsche ohne Rücksicht anderer.

Als Synonym kann auch Selbstsucht verwendet werden. Bei einer übersteigerten Art spricht man dann von Narzissmus: Egoismus auf Kosten anderer. Es ist okay, auch mal die Ego-Karte zu spielen. Denken Sie daran: Wenn sich jemand erstmal selbst um das eigene Glück kümmert, dann kommt das Glück der anderen automatisch.

Stehen Sie für sich ein. In einer Welt, die von Normen und negativen Glaubenssätzen behrrscht wird, authentisch zu sein, ist eine Herausforderung. Kommunizieren Sie ehrlich, was Sie denken und was Ihre Bedürfnisse sind. Dazu gehört übrigens auch, öfter nein zu sagen.

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Es ist ganz natürlich, anderen helfen zu wollen. Umso wichtiger ist es, zu lernen, sich abzugrenzen, um Stress, Burnout und Frustration zu vermeiden. Man kann nicht helfen, wenn man das Gefühl hat, selber am Limit zu sein und keine Kraft zu haben. Mit Märtyrertum ist niemandem geholfen. Trauen Sie sich darum, auch mal Nein zu sagen, wenn Sie merken, dass es einfach zu viel wird.

Machen Sie sich frei davon, was andere denken. Wie oft haben Sie schon mal etwas nicht gemacht oder anders, als Sie es eigentlich getan hätten, weil Sie Angst hatten, dass Ihre Mitmenschen schlecht über Sie denken könnten? Damit steht man sich nur selbst im Weg. Oft handeln wir nicht egoistisch, sondern handeln, um die Bedürfnisse unserer Mitmenschen zu erfüllen.

Aber woher wissen wir, was deren Bedürfnisse sind? Oft denken wir zu wissen, was die Ansprüche, Wünsche und Bedürfnisse der anderen sind. Hier kommt die gute Nachricht: Andere Menschen haben gar nicht die Energie oder Lust dazu, sich ständig mit Ihnen oder Ihren Entscheidungen zu beschäftigen. Und falls doch: nicht Ihr Problem.

Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, was Ihr Gegenüber von Ihnen hält und fokussieren Sie Ihre Gedanken lieber auf das, was wirklich zählt: Ihre Träume und Ziele. Der Typ im Gym neben Ihnen kann 20 kg mehr stemmen?

Ein Hoch auf das Ego: Wie gesunder Egoismus das Leben glücklicher macht

So what? Dafür können Sie andere Dinge besser. Aber Vorsicht: Vermeiden Sie es, nach Dingen zu suchen, die bei anderen schlechter sind. Beweise dafür, toller zu sein als andere, bringt kein echtes Glück. Darum das Vergleichen lieber ganz sein lassen! Freuen Sie sich über Ihre Erfolge, Sie haben es sich verdient. Unterstützen Sie aber auch Ihre Mitmenschen in Ihren Wünschen und Vorhaben — ohne sich dabei aufzuopfern.

Begegnen Sie Ihren Liebsten mit Interesse, Aufmerksamkeit und Anerkennung, hören Sie zu und fragen Sie aktiv nach ihren Bedürfnissen. Ihr bester Freund hat eine Gehaltserhöhung bekommen? Freuen Sie sich für ihn! Unter "Anbieter" xymatic GmbH aktivieren, um Inhalt zu sehen.

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Speak your truth and say no: Egoismus macht glücklicher. Gesunder Egoismus: free your mind. Egoismus: Vergleiche tun dem Ego nie gut. Mehr zum Thema: Esquire auf Instagram. Inhalt laden Unter "Anbieter" xymatic GmbH aktivieren, um Inhalt zu sehen.