Psychologie gelsenkirchen jessica

Jessica Martins Zisa macht den privaten Raum zum Bezugsfeld ihrer designtheoretischen und fotografischen Auseinandersetzung. Der Wohnraum soll der Ort sein, in dem die Bewohner:innen ihre Bedürfnisse und Gefühle frei und ungefiltert ausleben dürfen. Mit Blick hierauf fragt Jessica Martins Zisa nach jenen Aspekten, die ein Haus in ein »glückliches Heim« verwandeln. Was führt dazu, dass sich Menschen in ihrem privaten Raum sicher und wohl fühlen?

Das Wohnumfeld kann aber auch das Gegenteil von Wohlgefühl auslösen, wenn es keine Intimität und Geborgenheit mehr bietet. Dann wird das Heim zum »unheimlichen Raum«, der in Bildern als krisenhaft dargestellt wird und auf unlösbare Konflikte und unterdrückte Affekte verweist.

Weidner Jessica Psychotherapeutische Praxis

Interieurs zeigen die Beziehungen, die die Bewohner:innen zur Welt pflegen, aber auch die Beziehungen, die sie zu sich selbst pflegen Lars Spengler, In der Gegenwartskunst ist das Interieur — nach dem Porträt — die bevorzugte Repräsentation für die Reflexion des Inneren einer Person. Die Arbeit von Jessica Martins Zisa untersucht die enge Beziehungen zwischen Körper und privaten Räumen mithilfe der Fotografie.

Neben wohnpsychologischen Untersuchungen werden auch ausgewählte Fotografien von Künstler:innen wie Nan Goldin und Gregory Crewdson reflektiert, die Menschen in privaten Räumen zeigen. In ihrem Intermediate-Projekt verbindet Jessica Martins Zisa kunst- und fotohistorische Betrachtungen mit designwissenschaftlichen Fragestellungen sowie einer eigenen praktischen Ausarbeitung einer Fotoserie von Menschen in privaten Räumen.

Räume des Privaten. In ihrer Intermediate-Arbeit untersucht Jessica Martins Zisa private Räume und deutet sie als Reflexionen der psychischen Innenwelt und emotionalen Verfasstheit ihrer Bewohner:innen. In sich selbst versunken thematisieren die dargestellten Figuren ihre Beziehung zur Welt und zu sich selbst.

Jessica Weidner, Gelsenkirchen, Psychotherapeutin, Therapeutin

Bilder: Jessica Martins Zisa. Project Raumaneignung — Der Schalker Markt in Gelsenkirchen. Project TH Köln fördert KISD-Projekt »Refarm the City« im Rahmen des Transferfonds. Project Vice Versa — Experimente des Analogisierens. Project »function draw « — Über das Entwerfen zeichnerischer Programme. Project Urban Toolbox für Köln — Friedel Schlör.

Project Ausstellung: »Colliding Circulations« im GLASMOOG. Project Kuratorisches Projekt: »The Entire Story Starts Where«. Project 3D-Scanning als Erzählmittel für eine Geschichte. Project Vernetzte Reisebilder. Project KISDedition Release Project re—aktion KISD-Ausstellung in Berlin über Radikalisierung. Project Sensemaking Abandonment.

Project Making Home. Project Beyond the Senses.

www.gelsenkirchen.de

Project Robotic Operations — Mensch und Maschine im chirurgischen Verbund. Project Open Universities — Stadt der partizipativen Visionen. Project Die unsichtbare Stadt. Project Screen Spaces. Project Mit weit geschlossenen Augen. Virtuelle Realitäten entwerfen. Project Assemble — Disassemble. Project KISD Photoszene Ausstellung Mai Project Online-Kolloquium »Design promoviert«. Project »Echtzeitstadt« — eine neue Forschungsstelle der TH Köln.