Verhaltensweisen menschen psychologie
Störungen ] [ Literatur ]. Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesen Themen? Übersicht Einführung in das Fach der Psychologie Teildisziplinen der Psychologie oder: Was ist was?
Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern?
Beschreibung der behandelten Themenbereiche. Was ist Psychologie? Wenn man Menschen fragt, was Psychologie für sie ist, dann fallen oft solche Aussagen wie z. Allerdings hat und hatte die an den Universitäten betriebene und gelehrte Psychologie wenig bis nichts mit diesen Vorstellungen zu tun. Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die Methoden wie das Experiment, Tests z.
Intelligenztests , Fragebögen z. Persönlichkeitsfragebögen , auch das Interview sowie Verfahren der Medizin und Physiologie z. Die mit diesen Verfahren gewonnenen Daten werden mit Hilfe statistischer Methoden unterschiedlichen Komplexitätsgrades im Idealfall zur Überprüfung vorher aufgestellter Vermutungen Hypothesen über den Zusammenhang von menschlichen Verhaltens- und Erlebensweisen auf der einen Seite und Bedingungsfaktoren in Form von Umwelt- oder körperlichen Variablen ausgewertet.
Obwohl es in der Geschichte der Psychologie immer wieder neue Definitionsversuche des Faches gab, in die auch die Aspekte des Alltagsverständnis von Psychologie hineinspielten, kann man diese Definition der Psychologie als heute am gebräuchlichsten ansehen. Die Psychologie sucht - wie andere Wissenschaften - nach den Prinzipien und Regeln, denen menschliches Verhalten folgt.
Diese Regeln sollen für das Verhalten aller Menschen siehe Allgemeine Psychologie oder Gruppen von Menschen gelten siehe Differentielle Psychologie. Jeder Mensch ist zwar einzigartig, aber Menschen ähneln sich auch in nicht zu unterschätzender Weise. Menschen wissen aber, welche Verhaltensweisen in der Regel und in Klassen von Situationen angemessen und unangemessen sind z.
Menschliches Verhalten
Dazu stellt sie Modelle auf, die vereinfachte Abbilder der tatsächlichen Begebenheiten sind. Sie liefern Erkenntnisse über die Bedingungen, denen Verhalten und Erleben im allgemeinen unterliegt, indem sie Zusammenhänge pointiert und befreit von Besonderheiten darstellen. Vollständige Beschreibungen, die alle Sonderfälle berücksichtigen, wären dagegen wenig nützlich, weil sie den Blick vom Wesentlichen und vom Gemeinsamen ablenken.
Allgemeingültige Regeln gelten auch für den Einzelfall. Neben allgemeingültigen Regeln müssen auch situationale und persönlichkeitsbedingte Besonderheiten berücksichtigt werden, wenn psychologische Erkenntnisse auf den Einzelfall anwendet werden.
Verhaltenspsychologie: sich selbst und andere besser verstehen
Die Anwendung stellt jedoch keinen Untersuchungsgegenstand der psychologischen Wissenschaft dar. Das ist Aufgabe von Anwendungsfächern wie z. Psychologie ist weder mit Psychotherapie im allgemeinen oder einer bestimmten Art von Psychotherapie identisch noch sind alle Arten von Psychotherapie aus der Psychologie entstanden. Im Gegenteil ist die Verhaltenstherapie die einzige Psychotherapieschule, die sich Erkenntnisse und Methoden der Psychologie zu nutze macht.
Im besonderen stellt die Psychoanalyse kein psychologisches Fach dar, sondern nimmt - um Städtler zu zitieren - nur eine Sonder- und Randposition ein. Die Art der Erkenntnisse und die Art, wie die Psychoanalyse zu ihren Erkenntnissen kommt, trennt sie scharf von der Psychologie ab. Aus diesem Grund sieht die Psychologie den Wiener Arzt Sigmund Freud, den Begründer der Psychoanalyse, nicht als einen ihrer führenden Vertreter an.
Wie viele Wissenschaften gliedert sich die Psychologie in mehrere Teildisziplinen auf, die sich durch ihre eigene Geschichte, Forschungstraditionen und Perspektiven auf menschliches Verhalten und Erleben unterscheiden. Ihre Themengebiete sind: Wahrnehmung, Kognition u. Denken , Lernen, Gedächtnis, Motivation, Emotion, Bewegung und Handlungssteuerung.
Differentielle Psychologie: Sie erforscht die individuellen psychologischen Unterschiede in Verhalten und Erleben, die zusammen das Konzept der Persönlichkeit bilden, und versucht anhand ihrer Ergebnisse die Gesetze der Allgemeinen Psychologie zu differenzieren. Traditionelle Themen der Differentiellen Psychologie sind: Intelligenz , Kreativität, Persönlichkeitszüge Traits; z.
Extraversion - Introversion, Neurotizismus , Ängstlichkeit, Aggressivität, Kontrollüberzeugungen, Belohnungsaufschub. Entwicklungspsychologie : Die Aufgabe der Entwicklungspsychologie ist die Untersuchung, auf welche Weise biologische und Umweltfaktoren die Entwicklung menschlichen Verhaltens und Erlebens über das Lebensalter hinweg beeinflussen. Dabei greift sie die Themen der Allgemeinen und Differentiellen Psychologie auf und verfolgt sie über die Lebensspanne.
Sozialpsychologie : Das Forschungsgebiet der Sozialpsychologie ist das Verhalten und Erleben des Menschen in seiner zwischenmenschlichen Umwelt. Zum anderen ist es die Forschung zum Verhalten und Erleben des Menschen in Gruppen, z. Als Grundlagen werden dabei sowohl proximate Faktoren z. Gene, Neurotransmitter, Hormone als auch ultimate Faktoren Evolution, natürliche Selektion anerkannt.
Daher versteht sich die Biologische Psychologie als interdisziplinäre Forschungsrichtung, in der psychologische Allgemeine Psychologie, Differentielle Psychologie, Entwicklungspsychologie und biologische und medizinische Teildisziplinen Physiologie, Ethologie, Verhaltensökologie, Soziobiologie integriert werden. Darunter fallen: Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie , die sich mit menschlichem Verhalten und Erleben im Kontext von Arbeit und in Wirtschaftsunternehmen sowie Organisationen beschäftigt; Marktpsychologie , die das Verhalten und Erleben des Menschen als Teilnehmer des Marktes im wirtschaftswissenschaftlichen Sinn erforscht; Klinische Psychologie , in der pathologisches menschliches Verhalten und Erleben auf seine Ursachen hin untersucht wird; Pädagogische Psychologie , die menschliches Verhalten und Erleben im Kontext von Erziehung, Schule und Bildung erforscht; Psychologische Diagnostik , in der die Bedingungen untersucht und herausgearbeitet werden, unter denen die individuellen Unterschiede im Verhalten und Erleben erkannt werden können; Kleinere Anwendungsfächer der Psychologie sind forensische Psychologie , Rechtspsychologie , Verkehrspsychologie , Wehrpsychologie , Sportpsychologie , Ernährungspsychologie , Gesundheitspsychologie und Umweltpsychologie.
Neben diesen Teildisziplinen der Psychologie gibt es eine Reihe von Fächern und Forschungsrichtungen, die nicht zur Psychologie gehören, aber in der Öffentlichkeit häufig mit ihr verwechselt werden: Psychiatrie: Teilgebiet der Medizin, das die Diagnose und Behandlung psychischer Störung zur Aufgabe hat. Psychopathologie: Teilgebiet der Medizin, in dem die Ursachen psychischer Störungen erforscht werden.
Psychotherapie : sowohl Teilgebiet der Medizin als auch Sammelbegriff für Verfahren, die ohne körperliche Eingriffe versuchen, psychische Störungen zu behandeln. Dazu gehören u. Beide haben sich jedoch in ihrer Geschichte weitgehend unabhängig voneinander entwickelt und pflegen sehr unterschiedliche Forschungstraditionen und Blickwinkel auf menschliches Verhalten und Erleben.
Der Status der Psychoanalyse als Wissenschaft ist sehr umstritten. Zur Tiefenpsychologie im engeren Sinn gehören die Psychoanalyse und ihre Modifikationen.
Psychologielexikon
Behaviorismus : Diese Seiten sind einem der wichtigsten Paradigmen der Psychologie gewidmet, das keineswegs homogen ist, sondern sich in mehrere Teilströmungen gliedert, die näher beleuchtet werden. Persönlichkeit : Auf diesen Seiten sind einführende Informationen zur Persönlichkeitsforschung und einigen ausgewählten Teilgebieten zusammengestellt.
Testtheorie : eine kleine Einführung in den Bereich psychologischer Tests und in einige Grundprinzipien der Klassischen Testtheorie und Probabilistischen Testtheorie. Psychische Störungen: Obwohl sich die Psychologie nicht hauptsächlich mit psychisch gestörtem Verhalten beschäftigt, sondern im Gegenteil v.
Sie können sich über Schizophrenie , Manie , Depression , Zwang , Phobien , Panikstörung , die Posttraumatische Belastungsstörung , Somatoforme Störungen u. Hysterie, Hypochondrie und Persönlichkeitsstörungen wie z. Borderline, deren Symptome, Verlauf, Behandlung und vermutete Ursachen informieren. Literaturempfehlungen: Hier finden Sie eine beträchtliche Anzahl von Buchempfehlungen zur Psychologie und ihren Teilgebieten.
Jedes dieser Bücher ist uneingeschränkt empfehlenswert für jeden, der sich in die Materie der Psychologie vertiefen möchte. Die meisten dieser Bücher besitzen wir selbst! Kostenlose Zähler. Oliver Walter. Die Websites www.